
CT-gezielte Infiltration

Was ist eine CT-gezielte Infiltration?
Ein exaktes bildgebendes Verfahren ermöglicht die gezielte Einspritzung eines Betäubungsmittels (Lokalanästhetikum) und/oder eines entzündungshemmenden Medikaments (meist einem Cortisonpräparat) am Schmerzpunkt.

Wie erfolgt die Behandlung?
Das Medikamentendepot soll die (nicht bakterielle) Entzündung und damit auch die Schmerzzustände an der Wirbelsäule beseitigen oder zumindest deutlich lindern.
In Bauchlage wird durch eine Computertomographie (CT) der zu behandelnde Abschnitt der Wirbelsäule exakt dargestellt.
Ebenso wird die Lage der Nadel mittels CT kontrolliert. Dadurch ist eine zielgenaue Therapie möglich. Zur Verbesserung der Positionierung der Nadel wird eventuell ein wenig Kontrastmittel verwendet.
Ist die Position der Nadel dann richtig, erfolgt die Infiltration (Einspritzung eines Medikamentendepots) im gewünschten Bereich.

Wann wird die CT-gezielte
Infiltration angewendet?
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Bei Reizung oder Entzündung einer oder mehrerer Nervenwurzeln
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Bei Abnutzung der Zwischenwirbelgelenke (Facettengelenke)
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Bei Verengung des Wirbelkanals